Japan ist ein aus mehr als 6.800 Inseln bestehender Staat im pazifischen Ozean. Wer wissen möchte, was dieses Land mehr zu bieten hat als Kirschblüten, Origami und Sushi, der sollte einen Aufenthalt in Betracht ziehen.

Im Folgenden haben wir deshalb nützliche Informationen, Adressen und Links rund um die Themen Studium, Arbeiten, Praktikum oder einfach nur zum Reisen zusammengestellt.

Allgemeine Infos zu Japan

Japanische Botschaft in Berlin
Botschaft von Japan
Hiroshimastraße 6
10785 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 2109-40
E-Mail: info@botschaft-japan.de
Internet: www.de.emb-japan.go.jp

Auf der Internetseite der Botschaft findet ihr zahlreiche Infos zu Japan sowie die Adressen der Konsulate. Außerdem gibt's dort Informationen zu Austauschprogrammen der japanischen Botschaft und eine umfangreiche Sammlung zu deutsch-japanischen Austausch-, Forschungs- und Bildungsprogrammen nicht-kommerzieller Träger.

Visum
Tourist(inn)en deutscher Staatsangehörigkeit, die sich 90 (bei Verlängerung 180) Tage in Japan aufhalten ohne zu arbeiten (oder zu studieren), benötigen kein Visum. Hier reicht ein für die Dauer des Aufenthaltes gültiger Reisepass. Bei längeren Aufenthalten oder Arbeitsaufenthalten muss jedoch ein Visum beantragt werden. Nähere Informationen zum Visum findet ihr unter www.de.emb-japan.go.jp.

Auswärtiges Amt
Die Internetseite des Auswärtigen Amtes bietet umfangreiche Informationen zu Japan. Neben Infos zum Land findet ihr wichtige Hinweise zu den Einreisebestimmungen und medizinische Hinweise.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tokyo
4-5-10, Minami-Azabu, Minato-ku, Tokyo 106-0047.
Tel.: +81 (0)3 / 5791-7700
E-Mail: info@tokyo.diplo.de
Internet: www.japan.diplo.de

Neben der Botschaft gibt es noch ein Generalkonsulat in Osaka-Kobe sowie mehrere Honorarkonsulate. Die Adressen findet ihr auf der Webseite der Deutschen Botschaft.

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB)
Angebote wie wissenschaftliche Konferenzen, kulturelle Veranstaltungen, Japanischkurse, Austauschprogramme, eine Präsenzbibliothek und regelmäßige Veröffentlichungen bietet das Japanisch-Deutsche Zentrum in Berlin (JDZB) www.jdzb.de.
Ebenfalls ein Angebot des Japanisch-Deutschen Zentrums ist das Adressbuch der Deutsch-Japanischen Zusammenarbeit.

Das Japanische Kulturinstitut in Köln
Das Japanische Kulturinstitut soll das Verständnis für die japanische Kultur und Kunst sowie die Stärkung und Ausweitung sprach- und gesellschaftswissenschaftlicher Japanstudien im gesamten deutschsprachigen Raum fördern. Geboten werden unter anderem Programme, Sprachkurse, Publikationen aber auch Förderprogramme für Studierende und Wissenschaftler/-innen. Mehr Informationen unter www.jki.de.

Tourismus
Wer sich für einen touristischen Aufenthalt in Japan interessiert, findet auf der Webseite www.jnto.de der japanischen Fremdenverkehrszentrale grundlegende Infos rund um das Reisen in Japan. Außerdem sollte man sich auch deren englischsprachige Internetseite ansehen: www.japan.travel/en. Dort findet ihr ebenfalls viele Tipps und Hinweise für einen Aufenthalt in Japan.
Informationen der japanischen Jugendherbergsorganisation findet ihr unter www.jyh.or.jp.

Freiwilligendienste in Japan

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland, macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt, sammelt Sprachkenntnisse, entwickelt eure Kompetenzen weiter und lernt andere Kulturen kennen.

Über die Organisation Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. ist es möglich, ein "Freiwilliges Jahr im Ausland (FJA)" in Japan zu machen. Weitere Informationen unter: www.freunde-waldorf.de

Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Der Internationalen Jugendfreiwilligendienst bietet jungen Leuten bis 26 die Möglichkeit, sich für bis zu 18 Monate weltweit freiwillig zu engagieren. Mehr dazu findet ihr in der Rubrik "IJFD".

Weitere Freiwilligendienste

Es gibt verschiedene geförderte Freiwilligendienste, die je nach Programm in Europa oder weltweit möglich sind. Mehr Infos dazu findet ihr in unserer Rubrik "Freiwilligendienste".

Ihr seid total spontan und sucht nach einer Möglichkeit schon kurzfristig auszureisen? In unserem Last Minute Markt werdet ihr fündig.

In unserer Rubrik "Jobben in Natur und Umwelt" findet ihr außerdem Möglichkeiten, euch im Umweltbereich zu engagieren sowie in Nationalparks oder mit Tieren zu arbeiten.

Andere Freiwilligentätigkeiten

WWOOF – World Wide Opportunities on Organic Farms
WWOOF bietet Interessierten ab 18 Jahren in vielen Ländern die Möglichkeit, gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung auf Biohöfen und -farmen mitzuarbeiten. Mehr Infos zum Thema findet ihr in unserer Rubrik "WWOOF".

Workcamps in Japan

Workcamps sind geförderte Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 2-4 Wochen an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeitet. Es gibt auch Bau- und Renovierungsprojekte.

Ausführliche Infos über Einsatzmöglichkeiten, Anbieter, Kosten, Unterkunft, usw. findet ihr in unserer Rubrik "Workcamps".

Ihr seid total spontan und sucht nach einer Möglichkeit schon kurzfristig auszureisen? Vielleicht werdet ihr in unserem Last Minute Markt fündig.

Neugierig, wie ein Workcamp abläuft? Das folgende Video gibt euch Einblicke.

Au-pair in Japan

Als Au-pair betreut ihr die Kinder eurer Gastfamilie und helft bei der täglichen Hausarbeit mit. Dafür stellt euch die Familie Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld zur Verfügung. Mehr Infos zur Organisation von Au-pair-Aufenthalten und zu Vermittlungsagenturen findet ihr in unserer Rubrik "Au-pair".

Japan ist kein typisches Au-pair Land. Da das Angebot an Kinderbetreuung in ganz Asien sehr groß ist, gibt es hier kaum Au-pair Stellen. Wenn ihr trotzdem als Au-pair nach Japan gehen möchtet, solltet ihr euch aber auf jeden Fall an eine Agentur wenden und den Aufenthalt nicht privat organisieren.

 

Schulaufenthalte in Japan

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für begrenzte Zeit eine Schule im Ausland zu besuchen. Allgemeine Infos und Finanzierungstipps findet ihr in unserer Rubrik "Schulaufenthalte".

Japan ist vielleicht nicht das klassische Land für einen Schulaufenthalt, jedoch bieten mittlerweile einige kommerzielle und nicht-kommerzielle Organisationen Schulaufenthalte in diesem fernöstlichen Land an.
Solche Anbieter findet ihr u.a. in unserer Rausvonzuhaus- Programmdatenbank

JDZB-ScienceYouth Program

Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB) hat das JDZB-ScienceYouth Program eingerichtet, um den nachhaltigen Austausch zwischen japanischen und deutschen Schulen zu initiieren und zu fördern. Zielgruppen des  JDZB-ScienceYouth Program sind Schülergruppen und Schülerprojekte von Oberschulen insbesondere mit naturwissenschaftlichtechnischem Schwerpunkt die gemeinsam mit einer japanischen Super Science High School (SSH) oder einer Senior High School ein Austauschprojekt zu einem naturwissenschaftlichen oder technischen Thema planen bzw. anstreben.

Individueller Schulbesuch

Beim individuellen Schulbesuch besucht ihr eine Schule im Ausland, ohne dass ein Rückbesuch stattfindet. Dabei wohnt ihr für 3 und 12 Monate in einem Internat oder in einer Gastfamilie.

Weitere Infos zu Vermittlungsorganisationen und Stipendien findet ihr in unserer Rubrik "Individueller Schulbesuch im Ausland".

Sprachkurse

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Organisationen und Sprachkursangebote zusammengestellt. Allgemeine Infos zu Sprachkursen im In- und Ausland findet ihr in unserer Rubrik "Sprachkurse".

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB)
Angebote wie wissenschaftliche Konferenzen, kulturelle Veranstaltungen, Japanischkurse, Austauschprogramme, eine Präsenzbibliothek und regelmäßige Veröffentlichungen bietet das Japanisch-Deutsche Zentrum in Berlin (JDZB).

Japanische Kulturinstitut in Köln
Das Japanische Kulturinstitut soll das Verständnis für die japanische Kultur und Kunst sowie die Stärkung und Ausweitung sprach- und gesellschaftswissenschaftlicher Japanstudien im gesamten deutschsprachigen Raum fördern. Geboten werden unter anderem Programme, Sprachkurse, Publikationen aber auch Förderprogramme für Studierende und Wissenschaftler/-innen.

Suchmaschine Bildungseinrichtungen Japanisch
Mit dieser Suchmaschine der Japan Foundation können Bildungseinrichtungen, die außerhalb Japans Japanischunterricht anbieten, nach Land, Bildungslevel und Ausbildungssystem gesucht werden.

Japanischer Sprachkenntnistest
Eure eigenen Japanischkenntnisse könnt ihr mit dem "Japanese-Language Proficiency Test" (JLPT) feststellen und zertifizieren lassen. Informationen über diesen Test sowie Adressen von Stellen, in denen man den Test innerhalb Deutschlands absolvieren kann, findet ihr auf der Webseite des JLPT.

Sprachkurse für Studierende
Auf der Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) findet ihr Infos zu Sprachkursen und Sprachtests weltweit.

Aus- und Weiterbildung in Japan

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Infos zur Aus- und Weiterbildung zusammengestellt. In unserer Rubrik "Berufliche Aus- und Weiterbildung im Ausland" findet ihr allgemeine Informationen zum Thema.

Deutsch-Japanisches Austauschprogramm für junge Berufstätige
Dieses Programm richtet sich gezielt an junge Berufstätige und Auszubildende zwischen 18 und 30 Jahren und gibt ihnen die Möglichkeit, das jeweils andere Land zu besuchen. Während des intensiven zweiwöchigen Besuchsprogramms im Partnerland bietet sich den jungen Berufstätigen und Auszubildenden die Chance, die Lebens- und Arbeitswelt des Gastlandes sowie seine Kultur und Geschichte kennen zu lernen.

Deutsch-Japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
Das Programm richtet sich an Fachkräfte, die in der Jugendhilfe tätig sind. Jedes Jahr werden zwei Fachdelegationen zu unterschiedlichen Themen nach Japan bzw. Deutschland eingeladen. Im jeweils anderen Land werden diesen Multiplikatoren die Rahmenbedingungen der Jugendhilfe vorgestellt. Die Teilnehmenden besuchen Einrichtungen der Jugendhilfe, treffen Jugendliche vor Ort, können deren Probleme kennen lernen und haben so die Möglichkeit, daraus Erkenntnisse für die Arbeit im eigenen Land zu ziehen und die nationale Jugendarbeit weiter zu entwickeln.

Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS)
Die IBS informiert und berät kostenlos und unabhängig über Möglichkeiten, berufliche Lernerfahrungen im Ausland zu sammeln. In der IBS-Datenbank könnt ihr nach Programmen und Finanzierungshilfen suchen. Außerdem gibt's auf der IBS-Webseite einen Überblick über eure Möglichkeiten sowie Tipps und Checklisten für die optimale Planung eures Auslandsaufenthaltes.

Infos zu ausländischen Berufsbildungssystemen
Auf dem bq-Portal des Bundeswirtschaftsministeriums findet ihr alle relevanten Informationen zu ausländischen Berufsqualifikationen und Berufsbildungssystemen.

Studium in Japan

Das Studium in Japan ist strukturell wie das Bachelor-Master-System in Deutschland aufgebaut. Studieren könnt ihr mit dem Ziel eines Bachelor-Abschlusses (Gakushi), eines Master-Abschlusses (Shushi) oder eines Doktortitels (Hakushi). Das akademische Jahr in Japan fängt im April an und die Studiengebühren liegen pro Semester in der Regel im vierstelligen Bereich.

Study in Japan
Die Webseite Study in Japan informiert über das Studium in Japan und richtet sich insbesondere an ausländische Studierende. Das Portal wird vom japanischen Außenministerium betrieben.

Japan Student Services Organization (JASSO)
JASSO ist eine führende unabhängige Organisation in der Unterstützung junger Studierender in Japan. Auf der Webseite "Gateway to Study in JAPAN" bietet die Organisation neben allgemeinen Informationen zum Studium in Japan auch Infos zu Fördermöglichkeiten für internationale Studierende.

MIRAI-Programm
Mit dem MIRAI-Programm lädt das Japanische Außenministerium Studierende aus Europa zu einer ein- bis zweiwöchigen geführten Studienreisen nach Japan ein. 

Japanische Botschaft
Die Japanische Botschaft vergibt ein Sprachstipendium an Studierende der Japanologie bzw. der japansichen Sprache. Das Stipendium ermöglicht einen einjährigen Studienaufenthalt an einer japanischen Universität. Zusätzlich bietet die Botschaft eine umfangreiche Sammlung zu deutsch-japanischen Austausch-, Forschungs- und Bildungsprogrammen nicht-kommerzieller Träger zusammengestellt: www.de.emb-japan.go.jp.

Japan-Stipendienprogramm
Das Japan-Programm der Studienstiftung des deutschen Volkes ermöglicht jährlich fünf Studierenden die Teilnahme an einem zweijährigen Intensivprogramm, dessen Ziel es ist Japanexperten auszubilden.

Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)
Das JSPS Office Bonn bietet Wissenschaftlern und Graduierten Informationen zu japanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen und vermittelt verschiedene Programme zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Auf der Webseite des DAAD findet ihr Infos zu Studien- und Lebensbedingungen weltweit. In der Stipendiendatenbank könnt ihr nach Fördermöglichkeiten für euer Studium oder euren Forschungsaufenthalt im Ausland recherchieren. In der Broschüre "Studieren im Ausland" (PDF 4,2 MB) findet ihr weitere Tipps.

Akademisches Auslandsamt / International Office
Im International Office eurer Hochschule bekommt ihr Informationen über Partneruniversitäten im Ausland und das EU-Förderprogramm Erasmus+. Adressen aller Akademischen Auslandämter findet ihr beim DAAD.

Internationale Hochschulkooperationen
In der Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz findet ihr deutsche Hochschulen, die mit ausländischen Hochschulen kooperieren.

Praktika in Japan

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Infos zu Praktika zusammengestellt. Weitere Informationen zu Auslandspraktika findet ihr in unserer Rubrik "Praktika im Ausland".

Landesspezifische Programme

Praktikanten-Austauschprogramm der IHK Offenbach am Main
Mit dem Deutsch-Japanischen Austauschprogramm für Wirtschaftspraktikanten unterstützt die IHK Offenbach am Main ein Praktikum in der Partnerstadt Kawagoe in einem japanischen Unternehmen. Das Programm richtet sich an Studierende und junge Menschen unter 30 Jahren.

Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V.
Das Studienwerk vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte mit Interesse an Japan. Das Programm beinhaltet eine Studienreise durch verschiedene japanische Städte und ein Kurz-Praktikum in Tokyo. Bewerben können sich Berufsanfänger, Auszubildende und Studierende.

Deutsch-Japanische Juristenvereinigung e.V.
Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz für angehende Jurist(inn)en in Japan kann die Deutsch-Japanische Juristenvereinigung weiterhelfen.

Vulcanus
Das europäisch-japanische Zentrum für die Zusammenarbeit von industriellen Unternehmen organisiert seit 1997 ein Programm für Studierende aus der EU, welches einen einjährigen Aufenthalt in Japan mit einem Sprachkurs und einem Praktikum in einem japanischen Betrieb vorsieht. Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Zentrums.

Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan bietet Studierenden und Graduierten durch ein Praktikum bei der AHK in Japan die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen in der deutsch-japanische Geschäftswelt zu sammeln.

Politische Stiftungen in Japan
Es gibt einige deutsche Stiftungen, die in Japan eine Niederlassung haben. Die Konrad Adenauer Stiftung bietet Studierenden ein Praktikum in ihrem japanischen Büro an. 

KOPRA 
KOPRA steht für "KOordinationsstelle für PRAktika". Diese bietet eine kostenfreie Informations- und Koordinationsplattform für Praktikums- und Arbeitsstellensuchende, die Berufserfahrungen in (Süd-)Ostasien sammeln möchten: www.kopra.org

Weitere Infos

Informationen zu Auslandspraktika
Die Broschüre "In die Ferne, fertig, los: Dein Weg ins Auslandspraktikum" (PDF 6,6 MB) ent­hält alle wich­ti­gen Infos und Anlaufstellen für die Orga­ni­sa­tion eines Aus­lands­prak­ti­kums. Sie beantwortet Fragen zur Praktikumsplatzsuche sowie zu Kosten, Stipendien und Beratungsstellen. Außerdem werden die Themen (Auslands-)Krankenversicherung, Visum, Kindergeld, BAföG, Rentenversicherung und gesetzliche Bestimmungen behandelt.

Die Checkliste "Qua­li­tät­sCheck Aus­lands­prak­ti­kum" (PDF 1,7 MB) hilft bei der Aus­wahl einer seriö­sen Ver­mitt­lungs­or­ga­ni­sa­ti­on und bei der Pla­nung, Durch­füh­rung und Nach­be­rei­tung des Praktikums.

Herausgeber sind einige Mitglieder des Arbeitskreises "Wege ins Ausland"

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Auf der Webseite des DAAD findet ihr Infos zum Thema Auslandspraktika sowie zu Stipendienprogrammen und Finanzierungshilfen. In der Broschüre Praktikum im Ausland (PDF 5,9 MB) gibt es weitere Tipps.

Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS)
Die IBS informiert und berät kostenlos und unabhängig über Möglichkeiten, berufliche Lernerfahrungen im Ausland zu sammeln. In der IBS-Datenbank könnt ihr nach Programmen und Finanzierungshilfen suchen. Außerdem gibt's auf der IBS-Webseite einen Überblick über eure Möglichkeiten sowie Tipps und Checklisten für die optimale Planung eures Auslandsaufenthaltes.

Koordinierungsstelle "Berufsbildung ohne Grenzen"
Berufsbildung ohne Grenzen ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. und des Zentralverbands für die Weiterbildung im Handwerk e.V. Auf der Webseite findet ihr hilfreiche Infos zu Auslandspraktika für Auszubildende sowie Ansprechpartner/-innen, die euch persönlich beraten.

Deutscher Bauernverband
Studierende und junge Berufstätige aus dem Agrarbereich zwischen 18 und 30 Jahren haben die Möglichkeit über den deutschen Bauernverband finanziell geförderte Praktika von 3 bis 12 Monaten in landwirtschaflichen Betrieben weltweit zu absolvieren.

Anke-Reese-Stipendium
Die Stiftung Asienhaus vergibt ein Stipendium an junge Menschen unter 35, die ein Praktikum in einer gesellschaftspolitisch aktiven NGO in Süd-, Ost- oder Südostasien absolvieren möchten. Die jährliche Bewerbungsfrist endet am 31. Januar.

Jobben & Arbeiten in Japan

Wenn ihr in Japan jobben oder arbeiten wollt, braucht ihr in jedem Fall ein gültiges Visum. Informationen bekommt ihr (ausschließlich) bei der japanischen Botschaft.

Working Holiday Visum
Seit 2000 besteht zwischen Japan und Deutschland ein gesondertes Abkommen zum Working Holidays Visum. Hiermit habt ihr die Möglichkeit, bei einem längeren Ferienaufenthalt von bis zu 12 Monaten in Japan die Reisekasse durch vorübergehende Beschäftigungen aufzubessern.

Viele Working Holiday Maker arbeiten als Sprachlehrer/-in, wohingegen andere in Restaurants, Hotels, Ski-Resorts, usw. arbeiten. Einige dieser Jobs setzten ein hohes japanisches Sprachniveau voraus. Auch für den Alltag sind Japanischkenntnisse von Vorteil, da Englisch kaum gesprochen wird. Ihr solltet euch deswegen bereits vor der Ausreise Kenntnisse der Sprache aneignen. Außerdem ist es schwieriger, eine Arbeit ohne Universitätsabschluss zu finden.  Japan ist ein teures Land und ihr solltet mit durchschnittlichen Monatskosten von 165.000 Yen (ca. 1.250 Euro) ausgehen. Der übliche Stundenlohn als Sprachlehrer/-in beträgt ungefähr 2.000 Yen (ca. 15 Euro) pro Stunde. Der Stundenlohn für nicht-akademische Arbeit beträgt voraussichtlich 1.000 Yen (ca. 7,50 Euro) pro Stunde. Eine günstigere Unterkunftsmöglichkeit für Working Holiday Maker sind Gästehäuser, auch "Gaijinhouses" genannt, die euch ein privates Schlafzimmer bieten. Toiletten, Badezimmer, Küchen, Waschräume und Wohnräume teilt ihr euch hier mit anderen Bewohnern.

Die Japan Association for Working Holiday Makers (JAWHM) bietet ausführliche Informationen zum Leben und Arbeiten als Working Holiday Maker in Japan sowie eine Datenbank mit offenen Stellenanzeigen.

Informationen zu den Voraussetzungen und den Bestimmungen des Visums erhaltet ihr bei der Japanischen Botschaft.

JET - Japan Exchange and Teaching Programme (JET)
Das Austausch- und Unterrichtsprogramm JET der japanischen Regierung bietet jungen Hochschulabsolvent(inn)en die Möglichkeit, 1-3 Jahre in Japan als Assistent/-in für die Koordination internationaler Beziehungen (CIR), Assistenzlehrer/-in für Deutsch (ALT bzw. AGT) oder Sportberater/-in (SEA) zu arbeiten.

Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan
Auf dem Stellenmarkt der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan findet ihr Stellenangebote von globalen Unternehmen, die im deutsch-japanischen Geschäftsumfeld tätig sind.

KOPRA 
KOPRA steht für "KOordinationsstelle für PRAktika". Diese bietet eine kostenfreie Informations- und Koordinationsplattform für Praktikums- und Arbeitsstellensuchende, die Berufserfahrungen in (Süd-)Ostasien sammeln möchten: www.kopra.org

WWOOF – World Wide Opportunities on Organic Farms
WWOOF bietet Interessierten ab 18 Jahren in vielen Ländern die Möglichkeit, gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung auf Biohöfen und -farmen mitzuarbeiten. Mehr Infos zum Thema findet ihr in unserer Rubrik "WWOOF".

Weitere Austauschprogramme

In den vorherigen Rubriken haben wir schon einige Austauschprogramme vorgestellt. Folgend findet ihr Infos zu weiteren deutsch-japanischen Austauschrogrammen, die sich nicht den einzelnen Rubriken zuordnen lassen.

Hallo Deutschland / Hallo Japan
Seit 2006 organisiert die Deutsch-Japanische Jugendgesellschaft e.V. jährlich im Wechsel die Austauschprogramme "Hallo Deutschland" und "Hallo Japan". Sie finden im jährlichen Wechsel im jeweils anderen Land statt. Das Programm richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren und umfasst neben dem Deutsch-Japanischen Youth Summit auch weitere Möglichkeiten, Land und Leute besser kennenzulernen.

Deutsch-Japanisches Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche
Dieses Programm richtet sich an junge Ehrenamtliche im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, die in Jugendverbänden tätig sind. Ihnen soll während des zweiwöchigen Besuches im Partnerland die Möglichkeit gegeben werden, über den eigenen Tellerrand zu schauen, sich Anregungen zu holen und die gewonnenen neuen Ideen in die eigene Arbeit einfließen zu lassen. Mehr Infos findet ihr beim Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB).

Austauschprogramm für Junior-Experten
Das Programm der JDZB richtet sich an zukünftige Führungskräfte öffentlicher Forschungsinstitutionen oder -abteilungen privater Unternehmen in Deutschland und Japan. Bei Besuchen im jeweils anderen Land soll das gegenseitigen Verständnis gefördert sowie ein reger Wissens- und Meinungsaustausch stattfinden.

EPRIE
EPRIE steht für "Exchange Program for Regional Integration in East Asia and Europe" und ist ein Austauschprogramm, organisiert vom Korea Verband und unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und dem Japan Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tokio. Das Programm will den Dialog zwischen den Nachbarländern in Ostasien (hauptsächlich China, Japan und Korea) und Europa stärken und internationale Verständigung fördern. Bewerben können sich junge Menschen im Alter von 25 bis 35 Jahren aus Europa und Ostasien.

German-Japanese Young Leaders Forum
Das Young Leaders Forum richtet sich an junge deutsche und japanische Fachleute im Alter von 25 bis 35 Jahren aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Verwaltung, aus den Medien oder aus der akademischen Welt.
Während des 10-tätigen Forums besuchen die Teilnehmenden Vorträge und Seminare zu politisch und sozial relevanten Themen. Das Forum fördert intensive Diskussionen und gegenseitiges Verständnis.