Auf in … die USA!

„Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten?“  diesem Satz auf den Grund zu gehen, versuchen jährlich eine Menge junger Leute.

Um euch die Planung eures USA-Aufenthaltes zu erleichtern, haben wir im Folgenden wichtige Informationen und Tipps zusammengestellt.

Allgemeine Infos zu den USA

US-Botschaft in Berlin
Clayallee 170
14191 Berlin
Tel: 030 8305-0
Internet: de.usembassy.gov

Education USA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bieten EducationUSA-Beratungsstellen detaillierte und unabhängige Informationen über das gesamte Spektrum akkreditierter Studien- und Austauschprogramme an.

U.S. Citizenship and Immigration Services
Die amerikanische Einwanderungsbehörde hat wichtige Informationen für alle zusammengestellt, die an einem kurz- oder langfristigen Aufenthalt in den USA interessiert sind.

Amerikahaus
Das Amerikahaus in München informiert über Aufenthalte in den USA und bietet kulturelle Veranstaltungen an.

Just Landed USA
Auf der Webseite Just Landed findet ihr Tipps und Infos für einen guten Start in Amerika, z.B. zu Unterkunftsmöglichkeiten oder Anlaufstellen nach dem Ankommen.

Tourismus
Auf der offiziellen Tourismus-Webseite der USA www.visittheusa.de findet ihr alle wichtigen Informationen zum Reisen in den USA.

Weitere Webseiten mit Infos rund um das Reisen in den USA:


Das Projekt Big Apple Greeter bietet Reisenden die Möglichkeit, New York besser kennen zu lernen. Freiwillige zeigen ihnen kostenlos ihre Stadt.

Überblick zu Visa für die USA

Es ist wichtig zu Beginn der Planung eures Auslandsaufenthaltes genau zu klären, welches Visum ihr benötigt. Informiert euch dazu direkt bei der US-Botschaft bzw. den US-Konsulaten.

Wenn ihr bei der Einreise in die USA ein falsches Visum habt, müsst ihr Zurückfliegen – das ist kein Witz. Wer mit einem falschen Visum einreist, dem droht ein Einreiseverbot von bis zu 10 Jahren. Übrigens ist ein Visum keine Garantie, dass ihr auf jeden Fall einreisen dürft – es berechtigt lediglich dazu, in den USA Einreise zu ersuchen. Kurzum: gute Vorbereitung ist unbedingt notwendig.

Verbindliche Visainformationen erhaltet ihr ausschließlich bei der US-Botschaft bzw. den Konsulaten oder auf der Webseite des US-Außenministeriums. Dort findet ihr u.a. Visa-Kategorien sowie ein Glossar, in dem ihr alles Wissenswerte zu Visamodalitäten für die USA nachlesen könnt.

Touristenvisum

Deutsche Staatsangehörige, die sich als Touristen oder Geschäftsreisende nicht länger als 90 Tage in den USA aufhalten, benötigen kein Visum. Pflicht ist jedoch auch bei "visafreien" USA-Besuchen eine Meldung über das elektronische Reisegenehmigungssystem ESTA.

Nicht-Einwanderungsvisum

Achtung: Wenn ihr in den USA eine bezahlte oder unbezahlte Tätigkeit ausüben wollt, müsst ihr ein US-Nicht-Einwanderungsvisum beantragen. Dafür müsst ihr verschiedene Dokumente einreichen. Zudem müsst ihr persönlich beim US-Konsulat vorsprechen. Dafür muss ein Termin vereinbart werden. Für Schüler/-innen und Studierende handelt es häufig um ein J-1 Visum.

Au-pair
Au-pair und EduCare gelten als Arbeit, deshalb benötigt ihr für diese Programme ein J-1 Visum.

Berufsausbildung
Wenn ein College Studium für eine Ausbildung vorgesehen ist, müsst ihr ein F-1 Visum (Visum für akademische Studien) beantragen. Für eine betriebliche Ausbildung benötigt ihr das M-1 Visum (Visum für nichtakademische oder berufsbezogene Studien).

Freiwilligendienste
Grundsätzlich gilt auch ein Freiwilligendienst als Arbeit, aber unter bestimmten Voraussetzung ist die Einreise mit einem Besuchervisum möglich. Visa für Freiwilligendienste werden nur dann ausgestellt, wenn es sich um Einrichtungen handelt, die mit sozial benachteiligten Menschen arbeiten, wenn es sich um religiöse Einrichtungen handelt oder nicht kommerzielle Einrichtungen z.B. im Umweltbereich. Mehr Infos erhaltet ihr bei der US-Botschaft.

Praktika und Arbeitsaufenthalte
Für ein Praktikum mit oder ohne Bezahlung benötigt ihr, auch für kurze Zeiträume, ein J-1 Visum. Das Geschäftsvium B-1 gilt für Praktika bei einer Filiale eines deutschen Unternehmens (mit Bezahlung von Deutschland aus) und für Medizinstudent(inn)en, die ein Elective clerkship machen.

Regulär arbeiten dürft ihr nur mit Genehmigung der Einwanderungsbehörde (DHS). Um ein Visum zu erhalten, muss euer Arbeitgeber bei der DHS eine Petition (Formblatt I-129) einreichen.

Schul- und Studienaufenthalte
Bei Schul- und Studienaufenthalten braucht ihr immer ein Visum (J-1 Visum oder F-1 Visum), auch wenn der Aufenthalt kürzer als 90 Tage ist. Für nicht-akademische Bildungsprogramme braucht ihr ein M-1 Visum.

Für einen Aufenthalt an einer Schule in den USA – unabhängig von Dauer und Benotung – ist ein F-1 Visum Voraussetzung. Bei öffentlichen Schulen können nur die Klassen 9-12 besucht werden, bei Privatschulen auch die Klassen 1-8.

Kurze Aufenthalte im Rahmen eines Austausches zwischen Schulen, der in erster Linie dem Kennenlernen von Land und Kultur dient, sind in der Regel auch ohne Visum möglich. Wendet euch in jedem Fall an die US-Botschaft.

Visa-Antragsverfahren

Wer ein Visum für einen längeren USA Aufenthalt benötigt, muss persönlich in der US-Botschaft oder einem US-Konsulat vorsprechen.

Antragsteller/-innen für Nicht-Einwanderungsvisa müssen online über den Visa-Dienstleister des US-Außenministeriums CGI Federal oder per E-Mail, Telefon, Skype oder Chat Termine vereinbaren.

Termine sind in der Botschaft in Berlin sowie in den Konsulaten in Frankfurt und München möglich. Zu den Terminen müssen alle angeforderten Unterlagen mitgebracht werden (ohne diese kommt man nicht in die Botschaft bzw. das Konsulat). Da zum Teil bis zu 400 Gespräche pro Tag in einem Konsulat geführt werden, müssen Wartezeiten bei den Gesprächen mit einkalkuliert werden.

Beachtet die Sicherheitshinweise: Elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Laptops, iPods, iPads, Uhren mit Internetzugriff, USB-Laufwerke, Kameras etc. sind in der Botschaft bzw. in den Konsulaten nicht erlaubt, genauso wenig wie Taschen oder Rucksäcke – also bringt wirklich nur euren Pass und die benötigten Dokumente mit.

Nach dem Gespräch dauert es ca. 7 Werktage, bis das Visum per Post eintrifft.

Für Fragen zum Verfahren, Notfallterminen und Terminverschiebungen steht der Visa-Dienstleister CGI Federal zur Verfügung.

Reisepässe

Zur Einreise in die USA müsst ihr auch im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen maschinenlesbaren Reisepass vorlegen. Vorläufige Pässe werden im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen nicht anerkannt

Visa-Abteilungen gibt es an folgenden Standorten

US-Botschaft Berlin
Clayallee 170
14191 Berlin
Website: US-Botschaft Berlin

US-Generalkonsulat Frankfurt
Gießener Str. 30
60435 Frankfurt am Main
Website: US-Generalkonsulat Frankfurt 

US-Generalkonsulat München
Königinstraße 5
80539 München
Website: US-Generalkonsulat München

 

Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Informiert euch in jedem Fall direkt bei der Botschaft.

Freiwilligendienste in den USA

Bei einem Freiwilligendienst engagiert ihr euch für eine bestimmte Zeit in einer Einrichtung, Organisation oder in einem Projekt im Ausland, macht dabei erste Erfahrungen in der Berufswelt, sammelt Sprachkenntnisse, entwickelt eure Kompetenzen weiter und lernt andere Kulturen kennen.

Es gibt verschiedene geförderte Freiwilligendienste, die je nach Programm in Europa oder weltweit möglich sind. Mehr Infos dazu findet ihr in unserer Rubrik "Freiwilligendienste".

Ihr seid total spontan und sucht nach einer Möglichkeit schon kurzfristig auszureisen? In unserem Last Minute Markt werdet ihr fündig.

In unserer Rubrik "Jobben in Natur und Umwelt" findet ihr außerdem Möglichkeiten, euch im Umweltbereich zu engagieren sowie in Nationalparks oder mit Tieren zu arbeiten.

Andere Freiwilligentätigkeiten

Freiwilligenarbeit im Nationalpark
Auf der Webseite des US-National Park Service werden Arbeitsmöglichkeiten als Freiwillige in Nationalparka angeboten.

WWOOF – World Wide Opportunities on Organic Farms
WWOOF bietet Interessierten jeden Alters in vielen Ländern die Möglichkeit, gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung auf Biohöfen und -farmen mitzuarbeiten. Weitere Infos zum Thema findet ihr in unserer Rubrik "WWOOF".

Camphill
Die Camphill Communities sind anthroposophische Einrichtungen, die sich in erster Linie der Betreuung behinderter Menschen widmen. Sie bieten Freiwilligen in vielen Ländern die Möglichkeit, bei der täglichen Arbeit mitzuhelfen. Eine Übersicht von Camphill Gemeinschaften weltweit finder ihr online.

Workcamps in den USA

Workcamps sind geförderte Kurzzeitfreiwilligendienste, bei denen ihr mit anderen jungen Leuten aus verschiedenen Ländern für 2-4 Wochen an einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich arbeitet. Es gibt auch Bau- und Renovierungsprojekte.

Ausführliche Infos über Einsatzmöglichkeiten, Anbieter, Kosten, Unterkunft, usw. findet ihr in unserer Rubrik "Workcamps".

Ihr seid total spontan und sucht nach einer Möglichkeit schon kurzfristig auszureisen? Vielleicht werdet ihr in unserem Last Minute Markt fündig.

Neugierig, wie ein Workcamp abläuft? Das folgende Video gibt euch Einblicke.

Au-pair in den USA

Als Au-pair betreut ihr die Kinder eurer Gastfamilie und helft bei der täglichen Hausarbeit mit. Dafür stellt euch die Familie Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld zur Verfügung. Mehr Infos zu Kosten und Voraussetzungen von Au-pair-Aufenthalten findet ihr in unserer Rubrik "Au-pair".

In den USA können junge Leute zwischen 18 und 26 Jahren bis zu 12 Monate am Au-pair-Programm teilnehmen. Außerdem gibt es in den USA das "EduCare-Programm", bei dem ihr neben der Kinderbetreuung (bis zu 30 Stunden) auch 12 Stunden pro Woche an Veranstaltungen einer Universität teilnehmt. Wichtig: Au-pair/EduCare-Aufenthalte in den USA könnt ihr nur über eine Organsiation machen. Es ist nicht möglich es privat zu organisieren.

EducationUSA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bietet EducationUSA detaillierte und unabhängige Informationen über Au-pair-Aufenthalte.

Organisationen finden

Gütegemeinschaft Au pair e.V.
Die Gütegemeinschaft Au pair hat Qualitätsstandards für Au-pair-Agenturen festgelegt. Wer die Qualitätsstandards erfüllt, erhält das RAL Gütezeichen Au-pair. Zertifizierte Organisationen findet ihr auf der Webseite der Gütegemeinschaft. Mehr Infos: www.guetegemeinschaft-aupair.de

Au-pair Society e.V.
Die Au-pair Society ist der Bundesverband der Au-pair Vermittler, Gasteltern und Au-pairs. Alle Au-pairs sind automatisch und kostenlos Mitglied. Die Mitgliedsagenturen haben sich verpflichtet, die Qualitätsvorgaben der Au-pair Society einzuhalten. Mehr Infos: www.au-pair-society.org

International Au Pair Association (IAPA)
IAPA wurde 1994 gegründet und hat Mitgliedsorganisationen in vielen Ländern weltweit. Auf der Website von IAPA findet ihr eine Liste mit den Adressen aller Mitglieder. Mehr Infos: www.iapa.org

IN VIA e.V.
IN VIA ist ein Fachverband im Deutschen Caritasverband der zusammen mit Partnerorganisationen weltweit Au-pair-Stellen vermittelt. Mehr Infos: www.invia-deutschland.de 

Verein für Internationale Jugendarbeit e.V.
Der Verein für Internationale Jugendarbeit ist ein Fachverband der Diakonie und vermittelt Au-pair-Aufenthalte. Mehr Infos: www.au-pair-vij.org

Vermittlungsorganisationen finden
Außerdem könnt ihr in unserer Programmdatenbank nach Organisationen suchen.

Schulaufenthalte in den USA

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für begrenzte Zeit eine Schule im Ausland zu besuchen. Allgemeine Infos und Finanzierungstipps findet ihr in unserer Rubrik "Schulaufenthalte".

Individueller Schulbesuch

Beim individuellen Schulbesuch besucht ihr eine Schule im Ausland, ohne dass ein Rückbesuch stattfindet. Dabei wohnt ihr für 3 und 12 Monate in einem Internat oder in einer Gastfamilie.

Weitere Infos zu Vermittlungsorganisationen und Stipendien findet ihr in unserer Rubrik "Individueller Schulbesuch im Ausland".

EducationUSA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bietet EducationUSA detaillierte und unabhängige Informationen über Schulaufenthalte. Dort finden sich auch wichtige Kriterien für die Auswahl einer Austauschorganisation.

Commitee for Safety of Foreign Exchange Students (CSFES)
Das Kommitee für die Sicherheit ausländischer Austauschschüler hat englischsprachige Hinweise zusammengestellt, die ihr bei der Planung eures Aufenthalts und bei der Wahl der Austauschorganisation beachten solltet. Eine deutsche Übersetzung der Ratschläge stellt der Aktion Bildungsinformation e.V. als Merkblatt (PDF 28 KB) zur Verfügung.

Private Organisation des Schulaufenthalts
Die Preise von Vermittlungsorganisationen erscheinen teilweise recht teuer. Viele fragen sich, ob es nicht kostengünstiger und einfacher ist, einen solchen Aufenthalt privat zu organisieren.

Die private Organisation ist nur dann möglich, wenn ihr eine englischsprachige Familie in den USA kennt, bei der ihr gerne wohnen könnt (mit der aber keine Verwandtschaft besteht). Dann gilt es, sich an eine Organisation zu wenden, die diese Familie dann als Gastfamilie aufnimmt. Bei der privaten Organisation müsst ihr, um ein Visum zu erhalten, eine Schule finden, die die Berechtigung hat, ein bestimmtes Formular auszufüllen. Darüber hinaus müsst ihr eine Zahlungsbescheinigung des Schulgeldes mit dem Visumsantrag einreichen. Das Schulgeld ist an manchen Schulen sehr hoch und kann dadurch letztendlich die Kosten für die Vermittlung durch eine Organisation übertreffen.

Finanzierung und Förderprogramme

Alle öffentlichen Schulen in den USA sind dazu verpflichtet, von Ausländer(inne)n Schulgeld einzufordern, dessen Höhe je nach Schulbezirk variiert. Die Kosten lassen sich auf der Webseite des National Center for Education Statistics recherchieren. Häufig ist das Schulgeld höher als die Gebühren von Vermittlungsorganisationen. Daher lohnt es sich meist, einen Aufenthalt über Organisationen durchzuführen.

Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP)
Das PPP ist ein Stipendienprogramm, das vom Amerikanischen Congress und dem Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um Vollstipendien für einen einjährigen Schulbesuch mit Gastfamilienaufenthalt in den USA und richtet sich an Schüler/-innen zwischen 15 und 17 Jahren (bei der Ausreise). Die Bewerbungsfrist liegt im September des Vorjahres.

ASSIST Stipendien
Was wird gefördert? Ein volles Schuljahr (zehn Monate) an einer privaten High-School vermittelt durch ASSIST
Wer kann sich bewerben? Engagierte und fleißige Schüler/-innen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren und die sich am besten in der 10. (bei 12 Schuljahren) oder 11. Jahrgangsstufe (bei 13 Schuljahren) befinden
Mehr Infos: www.assistscholars.org/de

Verband der Deutsch-Amerkanischen Clubs e.V.
Seit 70 Jahren widmet sich der Verband der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Durch Spenden der Mitgliederclubs werden das größte pirvate deutsch-amerikanische Studentenaustauschprogramm sowie deutsch-amerikanische Jugendreisen und Seminare finanziert.

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten
Weitere Förderprogramme, Infos zum Schüler-BAföG sowie Stipendien und Programme der Bundesländer findet ihr in unserer Rubrik "Finanzierung".

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte zu Schulaufenthalten in den USA findet ihr auf folgenden Webseiten:

Sprachkurse in den USA

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Organisationen und Sprachkursangebote zusammengestellt. Allgemeine Infos zu Sprachkursen im In- und Ausland findet ihr in unserer Rubrik "Sprachkurse".

EducationUSA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bietet EducationUSA detaillierte und unabhängige Informationen über Aufenthalte für junge Leute in den USA. Die Rubrik zu Sprachkursen befindet sich noch im Aufbau, ein englischsprachiges Merkblatt (PDF, 55 KB) gibt es aber bereits.

Sprachkurse für Studierende
Auf der Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) findet ihr Infos zu Sprachkursen und Sprachtests weltweit.

Englischkurse an Hochschulen
Sogenannte Intensive English Programs richten sich insbesondere an diejenigen, die an einer amerikanischen Hochschule studieren möchten (u.a. zur Vorbereitung auf den TOEFEL-Test), stehen aber auch anderen Interessierten offen. Institutionen, die solche Kurse in den USA anbieten, findet ihr u.a. auf folgenden Webseiten:

Aus- und Weiterbildung in den USA

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Infos zur Aus- und Weiterbildung zusammengestellt. In unserer Rubrik "Berufliche Aus- und Weiterbildung im Ausland" findet ihr allgemeine Informationen zum Thema.

Wenn ihr eine Ausbildung in den USA absolvieren möchtet, solltet ihr euch zunächst darüber informieren, ob die gewünschte Berufsausbildung in den USA als "College-Ausbildung" (also als Studium) läuft oder ob ihr die Qualifikationen auch in einem Betrieb erwerben könnt. Infos dazu erhaltet ihr im Verzeichnis mit Berufen und Ausbildungswegen auf der Webseite des US-Arbeitsministeriums.

Infos zu ausländischen Berufsbildungssystemen
Auf dem bq-Portal des Bundeswirtschaftsministeriums findet ihr alle relevanten Informationen zu ausländischen Berufsqualifikationen und Berufsbildungssystemen.

Studium in den USA

Studieren könnt ihr in den USA mit dem Ziel eines Associated degree (community college), eines Bachelor degree (undergraduated), eines Master degree“ oder eines Doctorate degree (postgraduated). Die Studiengebühren in den USA liegen pro Jahr in der Regel im fünfstelligen Bereich.

EducationUSA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bietet EducationUSA detaillierte und unabhängige Informationen zum Studium in den USA sowie einen Überblick über die Einreisebestimmungen und Visa.

eduPASS
Die Webseite eduPass informiert euch über die Finanzierung eines Studiums in den USA.

Fulbright-Stipendien
Die Fullbright-Komission vergibt jährlich Studienstipendien an Studierende und Absolvent(inn)en deutscher Universitäten und Fachhochschulen für ein vier- bis neunmonatiges Studium in den USA.

ERP-Stipendienprogramm
Das ERP-Stipendienprogramm fördert ein- bis zweijährige Studien- und Forschungsaufenthalte zum Erwerb eines Masterabschlusses an US-amerikanischen Spitzenuniversitäten.

Verband der Deutsch-Amerkanischen Clubs e.V.
Seit 70 Jahren widmet sich der Verband der deutsch-amerikanischen Freundschaft. Durch Spenden der Mitgliederclubs werden das größte pirvate deutsch-amerikanische Studentenaustauschprogramm sowie deutsch-amerikanische Jugendreisen und Seminare finanziert.

Außerdem gibt es in den USA die Möglichkeit ein Sportstipendium zu bekommen. Allerdings muss man bei erfolgreicher Vermittlung eine Gebühr zwischen 1.500 und 2.500€ zahlen. Weitere Infos und Links gibt es in unserer Rubrik "International sportlich aktiv".

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Auf der Webseite des DAAD findet ihr Infos zu Studien- und Lebensbedingungen weltweit. In der Stipendiendatenbank könnt ihr nach Fördermöglichkeiten für euer Studium oder euren Forschungsaufenthalt im Ausland recherchieren. In der Broschüre "Studieren im Ausland" (PDF 4,2 MB) findet ihr weitere Tipps.

Akademisches Auslandsamt / International Office
Im International Office eurer Hochschule bekommt ihr Informationen über Partneruniversitäten im Ausland und das EU-Förderprogramm Erasmus+. Adressen aller Akademischen Auslandämter findet ihr beim DAAD.

Internationale Hochschulkooperationen
In der Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz findet ihr deutsche Hochschulen, die mit ausländischen Hochschulen kooperieren.

Praktikum in den USA

Auf dieser Seite haben wir landesspezifische Infos zu Praktika zusammengestellt. Weitere Informationen zu Auslandspraktika findet ihr in unserer Rubrik "Praktika im Ausland".

EducationUSA
In Partnerschaft mit dem US-Außenministerium bietet EducationUSA detaillierte und unabhängige Informationen zu Praktika in den USA sowie einen Überblick über die Einreisebestimmungen und Visa.

Landesspezifische Programme

Deutsch-Amerikanische Handelskammer
Die deutsch-amerikanische Handelskammer bietet u.a. ein Praktikantenprogramm an, durch das motivierte Studierende und junge Berufstätige in ein Praktikum in einem Unternehmen in den USA vermittelt werden.

Parlamentarisches Patenschaftsprogramm
Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des deutschen Bundestages und des amerikanischen Kongresses ermöglicht jungen Leuten mit abgeschlossener Berufsausbildung, für ein Jahr in den USA zu lernen und dort Arbeitserfahrungen zu sammeln.

USA Interns-Programm
Das USA Interns-Programm der Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V. bietet deutschen und amerikanischen Studierenden die Möglichkeit ein mehrmonatiges, studienrelevantes Praktikum im jeweils anderen Land zu absolvieren.

Azubis in die USA
Für Azubis aus Bayern und Hamburg bietet die Joachim Herz Stiftung im Programm "Azubis in die USA" Stipendien für einen 6- bis 10-wöchigen Aufenthalt in den USA an.

Weitere Infos

Informationen zu Auslandspraktika
Die Broschüre "In die Ferne, fertig, los: Dein Weg ins Auslandspraktikum" (PDF 6,6 MB) ent­hält alle wich­ti­gen Infos und Anlaufstellen für die Orga­ni­sa­tion eines Aus­lands­prak­ti­kums und beantwortet Fragen zur Praktikumsplatzsuche sowie zu Kosten, Stipendien und Beratungsstellen. Außerdem werden die Themen (Auslands-)Krankenversicherung, Visum, Kindergeld, BAföG, Rentenversicherung und gesetzliche Bestimmungen behandelt. Sie wird von einigen Mitgliedern des Arbeitskreises "Wege ins Ausland" herausgegeben. 

Die Checkliste "Qua­li­tät­sCheck Aus­lands­prak­ti­kum" (PDF 1,7 MB) hilft bei der Aus­wahl einer seriö­sen Ver­mitt­lungs­or­ga­ni­sa­ti­on und bei der Pla­nung, Durch­füh­rung und Nach­be­rei­tung des Praktikums.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Auf der Webseite des DAAD findet ihr Infos zum Thema Auslandspraktika sowie zu Stipendienprogrammen und Finanzierungshilfen. In der Broschüre Praktikum im Ausland (PDF 5,9 MB) gibt es weitere Tipps.

Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS)
Die IBS informiert und berät kostenlos und unabhängig über Möglichkeiten, berufliche Lernerfahrungen im Ausland zu sammeln. In der IBS-Datenbank könnt ihr nach Programmen und Finanzierungshilfen suchen. Außerdem gibt's auf der IBS-Webseite einen Überblick über eure Möglichkeiten sowie Tipps und Checklisten für die optimale Planung eures Auslandsaufenthaltes.

Koordinierungsstelle "Berufsbildung ohne Grenzen"
Berufsbildung ohne Grenzen ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. und des Zentralverbands für die Weiterbildung im Handwerk e.V. Auf der Webseite findet ihr hilfreiche Infos zu Auslandspraktika für Auszubildende sowie Ansprechpartner/-innen, die euch persönlich beraten.

Jobben und Arbeiten in den USA

In den USA Jobben oder Arbeiten könnt ihr nur mit einem entsprechenden Visum. Im Rahmen von speziellen Austauschbesucherprogammen der US-Regierung, ist es möglich, für einen bestimmten Job (z.B. Au Pair/EduCare, Camp Counselor, Summer Work Travel, Intern) für einen begrenzten Zeitraum ein J-1 Visum zu erhalten.

An vielen Programmen könnt ihr außerdem nur durch die Vermittlung einer autorisierten Agentur teilnehmen. Adressen von Organisationen in Deutschland findet ihr in unserer Programmdatenbank.

Summer Work Travel
Mit dem Summer Work Travel Visum könnt ihr für bis zu 3 Monate einfachen Jobs in den USA nachgehen. Achtung: Dies ist nur für Studierende in höheren Semestern möglich, die mindestens 18 Jahre alt sind. Außerdem gibt es zahlreiche Einschränkungen bei den Jobs (siehe Program Exclusion unter Program Participants). Informiert euch unbedingt bei der Botschaft, falls ihr euch dafür interessiert.

WWOOF
World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF) meint die Mitarbeit auf Farmen in der ökologischen Landwirtschaft gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Achtung: WWOOFen ist in den USA mit einem Touristenvisum nicht erlaubt. Erkundigt euch direkt bei der US-Botschaft, ob es in eurem Fall mit einem anderen Visum möglich ist.

Camp Counselor
Als Camp Counselor arbeitet ihr in der Sommerzeit in einem amerikanischen Jugendcamp. Die Teilnehmenden müssen mindestens 18 Jahre alt sein, der Aufenthalt ist begrenzt auf höchstens 4 Monate. Infos zum Camp Councilor Visum erhaltet ihr bei der US-Botschaft.